Montessori-Senioren-Wohngemeinschaften

Der auf das Krankheitsbild Alzheimer und Demenz spezialisierte, ambulante Pflegedienst Montessori & Friends übernimmt Betreuung und Pflege

In diesen besonderen Wohngemeinschaften, die speziell für Menschen mit Demenz-Erkrankung ausgelegt sind, leben bis zu zwölf Personen zusammenleben und gestalten ihren Alltag gemeinsam. Die Senioren-WGs sind große Wohnungen oder Häuser in wunderschönen Vierteln von Berlin. Jeder Bewohner kann sich in sein eigenes Zimmer, eingerichtet nach seinen Wünschen, zurückziehen. Liebgewonnene Erinnerungsstücke, wie z.B. der bequeme Ohrensessel oder der schöne Schrank aus der Jahrhundertwende, erschaffen nicht nur eine heimelige Atmosphäre, sondern vermitteln Geborgenheit. Familienfotos an den Wänden oder das bekannte Ölgemälde vom röhrenden Hirsch, das zuvor immer über dem eigenen Sofa hing, helfen dem demenzkranken Menschen den Bezug zu seiner eigenen Vergangenheit aufrecht zu erhalten. Mitgestalten des Bewohnerzimmers durch Angehörige ist in den Montessori-Wohngemeinschaften nicht nur erlaubt, es ist explizit erwünscht.

Neben den Bewohnerzimmern, die als gemütliche Rückzugsorte dienen, gibt es in jeder WG große Gemeinschaftsraume, in dem sich das gemeinsame Miteinander abspielt. Dort treffen sich die Bewohner und natürlich auch die Betreuungs- und Pflegekräfte, um gemeinsam ihr WG-Leben zu gestalten. Hier wird zusammen Essen zubereitet, gekocht und gegessen, gespielt, geplaudert, getanzt und manchmal auch, ganz wie im normalen Leben, gestritten.

Die Bewohner bzw. deren Angehörige als rechtliche Vertreter schließen mit dem Montessori-Förderverein Berlin e. V. einen eigenen Mietvertrag nach geltenden BGB- und WTG-Vorschriften ab.
Die Wahl des Pflegedienstes ist von der Anmietung des Wohnraums unabhängig und die Verträge über Pflege und (Montessori-) Betreuung werden separat vereinbart.

Wohngemeinschaft Wilmersdorf

in der Sächsischen Straße 

Vor zehn Jahren rief der Montessori Förderverein e.V. die Wohngemeinschaft Wilmersdorf in der Sächsischen Straße ins Leben. Ganz in der Nähe befindet sich der Ludwigkirchplatz und lädt mit seiner wunderschön gestalteten Grünfläche und dem kleinen Springbrunnen zum Verweilen ein. Außerdem können die Senioren und Seniorinnen hier mit ihren Angehörigen nette Cafés besuchen und in den umliegenden Geschäften einkaufen gehen.

In dem 360m² großen, sanierten Altbau befinden sich elf Bewohner-Zimmer, alle individuell, eines größer, eines kleiner, so wie es eben in normalen Wohnungen üblich ist. Nichts erinnert hier an die oft tristen, endlos erscheinenden Flure aus so manchen Pflegeheimen. Der ansprechend gestaltete Aufenthaltsraum mit seiner Größe von 55m² bildet das Zentrum der WG und in der integrierten Wohnküche wird gemeinsam Gemüse geschnippelt, gekocht und auch abgewaschen. Darüber hinaus gibt es in der ganzen Wohngemeinschaft verteilt, kleine Rückzugsorte, hier ein Sofa, dort zwei Ohrensessel. Dort stehen überall diverse Materialien zur eigenen Beschäfitgung bereit.

Bei schönem Wetter sitzen alle gerne auf der großen Terrasse, trinken Kaffee und genießen ein Stück Kuchen, welcher vielleicht sogar vorher gemeinschaftlich gebacken wurde. Es werden auch so manches mal gemeinsame Spaziergänge zu dem schönen Ludwigkirchplatz organisiert. Hier können die Bewohner und Bewohnerinnen sich auf Sitzbänken ausruhen, den Kindern aus der Nachbarschaft beim Toben auf dem Spielplatz zusehen und vielleicht sogar ein Eis aus der benachbarten Galeteria genießen.

Wohngemeinschaft Friedenau

in der Handjerystraße

Da die erste Wohngemeinschaft ein großer Erfolg wurde und die Nachfrage nach einer weiteren Montessori-Wohngemeinschaft stark wuchs, wurde im Jahr 2014 die zweite Senioren-WG in der Handjerystraße im Stadtteil Berlin-Friedenau eröffnet.

Das Besondere an dieser Montessori-WG ist die Kombination einer Montessori- Kindertagesstätte mit einer Senioren-WG. In dem rund 1.200 m2 großen Haus befindet sich in den unteren Etagen eine Montessori-Kindertagesstätte und in den oberen Stockwerken zehn helle sowie freundliche Bewohnerzimmer. Mit den Kindern teilen sich die Bewohner auch den schönen Garten. Ebenso werden manches Mal gemeinsame Back- und Spielaktionen organisiert, das macht nicht nur den Großen, sondern auch den Kleinen viel Freude.

Die Zimmer in der Wohngemeinschaft Friedenau sind dank der bodentiefen Fenster alle sehr hell. Im großen Gemeinschaftsraum mit integrierter Wohnküche kommen dann alle zusammen und kochen, basteln, spielen mit dem Therapie-Hund oder schauen vielleicht gemeinsam die Peter-Alexander-Show oder andere Evergreens.

Wohngemeinschaft Westend

in der Akazienallee

Die dritte Montessori-Wohngemeinschaft für Demenzkranke befindet sich im Erdgeschoss eines imposanten Altbaus in der ruhigen Akazienallee des “gut bürgerlichen” Berlin-Westends. Sie wurde im Jahr 2016 gegründet und bietet mit knapp 300 m2 genügend Raum, um neun an Demenz erkrankten Senioren und Senioren einen würdevollen, gemeinsamen Lebensabend zu ermöglichen.

Die WG verfügt über einen rollstuhlgerechten Zugang und ermöglicht damit ein weitgehend selbstbestimmtes Leben in familiärer Atmosphäre.

In dem süßen kleinen Garten, der zur Wohnung gehört, können die Bewohner im Rahmen des Montessori-Betreuungskonzepts gemeinsam mit den Betreuern gärtnern, grillen, Kaffee trinken oder einfach ein kleines Stück Natur genießen. 

Wohngemeinschaft Lankwitz

in der Corneliusstraße

(mit freundlicher Unterstützung der Hans-Rosenthal-Stiftung)

Das neueste Projekt der Montessori-Senioren-Wohngemeinschaften ist für März 2022 im Komponistenviertel Berlin-Lankwitz geplant. In einer wunderschönen, freistehenden Stadtvilla, mit der stattlichen Größe von 450m² und einem angrenzenden Garten erwartet die demenzkranken Senioren und Seniorinnen ein erfüllendes Leben. Dieses neue attraktive Wohnprojekt konnte der Montessori Förderverein Berlin e. V., dank einer engen Kooperation mit der Hans-Rosenthal-Stiftung, ins Leben rufen. In der sehr ruhig gelegenen Villa ist ausreichend Platz für zwölf Bewohner und Bewohnerinnen, die an einer dementiellen Erkrankung leiden.

Aktuell werden das Erd- und erste Obergeschoß zu einer barrierefreien Wohnung umgestaltet, sodass auch Menschen im Rollstuhl oder mit einer anderen Gehhilfe sich hier frei bewegen können. Ein Fahrstuhl und mehrere barriefreie Bäder auf den Etagen runden das Angebot ab.

Den Lebensmittelpunkt bildet das 70m² große Wohn- und Esszimmer, in dem sich die Bewohner bequem aufhalten können. Die offene Küche lädt zur Mitgestaltung des täglichen Essens ein und fördert somit die Selbstständigkeit der Bewohner. In einer gemütlichen Bibliothek können sich die Senioren und Seniorinnen zurückziehen oder an einem Buch erfreuen. Gleichzeitig können hier kleinere Aktivitätsrunden gestaltet werden.

Die Eröffnung wird voraussichtlich am 01.03.2022 sein – Zimmerreservierungen werden bereits angenommen. Fragen Sie gern nach der Infomappe zu diesem Projekt.
Mehr erfahren beim Montessori-Förderverein

Haben Sie noch Fragen?

Für alle Fragen rund um Pflege und Betreuung in diesen Wohngemeinschaften wenden Sie sich gern an uns. Da unsere Pflegekräfte rund um die Uhr in den Wohngemeinschaften anzutreffen sind, können Sie sich gern bei einem Besuch direkt vor Ort ein Bild von unserer Arbeit machen. Da es sich um geschützte Räume unserer Bewohner handelt, ist unbedingt eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Wenden Sie sich dafür einfach an unser Büro.

    *Hinweis:
    Dieses Angebot ist nicht Teil des Montessori & Friends Pflegedienstes. Genannte Wohngemeinschaften werden nach gesetzlicher Vorgabe des Wohnteilhabegesetzes vom Montessori Förderverein e.V. betrieben und stellen lediglich ein Wohngruppen-Angebot zur Ansicht dar, welches nach gleichen Montessori-Prinzipien arbeitet.
    Weitere Infos finden Sie hier:
    https://www.berlin.de/sen/soziales/berliner-sozialrecht/land/rv/wtg.html
    Der Montessori Pflegedienst unterstützt das Wohnteilhabegesetz zum Schutz von pflegebedürftigen Menschen!