Über uns

Wir bieten Menschen mit Demenz-Erkrankung eine liebevolle und wertschätzende Begleitung in einem vertrauten, häuslichen Umfeld.

Unser Pflegeverständnis orientiert sich am Leitgedanken der Montessori-Pädagogik: „Hilf mir, es (noch) selbst zu tun.“ Dabei geht es nicht um ein ständiges Beschäftigungsprogramm, sondern darum, unseren Bewohnerinnen und Bewohnern so viel Selbstständigkeit und Würde wie möglich zu erhalten. Wir unterstützen sie im Alltag – einfühlsam, geduldig und respektvoll.

Menschen mit Demenz brauchen vor allem Sicherheit, Geborgenheit und das Gefühl, angenommen zu sein – in ihrer ganz eigenen Realität. Unsere Mitarbeitenden lernen jeden Bewohner persönlich kennen und begleiten ihn so, dass er sich wahrgenommen und verstanden fühlt. Zwang gibt es bei uns nicht.

Wir legen großen Wert darauf, ein festes Team in unseren Wohngemeinschaften zu haben. Denn Bindung ist für Menschen mit Demenz-Erkrankung sehr wichtig. Darum versuchen wir in diesen schwierigen Zeiten am Arbeitsmarkt, so wenig wie möglich mit Leasingkräften zu arbeiten.

In unseren Wohngemeinschaften leben maximal 11 Personen zusammen. Dadurch können wir dank eines Personalschlüssels, der über dem eines klassischen Pflegeheims liegt, mehr Zeit und Aufmerksamkeit für jeden Einzelnen aufbringen. Das schafft Raum für eine individuellere Begleitung im Alltag.

Wir sind aber keine Einrichtung mit Daueranimation. Die Erfahrung zeigt uns, dass vor allem Menschen mit Demenz-Erkrankung in der Regel etwas anderes brauchen: individuelle Anreize, die zu den Fähigkeiten und Interessen jedes Einzelnen passen – immer mit dem Ziel, Lebensqualität und Selbstwertgefühl zu stärken.